Neuer Helm

Frühling, neue Saison, was Neues muss her: die Wahl fiel auf den Helm. Ein neuer Helm musste her.

Aber natürlich nicht aus Gründen des Frühlings. Sondern schlicht aus der Notwendigkeit heraus.
Mein bisheriger Helm, ein Schuberth C3, hat nun doch schon einige Jahre, ca. 7 Jahre um genau zu sein, seinen Dienst getan. Verstärkt seit dem Wechsel von Harley auf BMW. Die Hersteller geben an, nach so einer Zeit aufgrund der Materialermüdung den Helm zu wechseln. Das mag man glauben oder nicht, und noch etwas an Karenz oben drauf addieren, aber an der Sicherheit ist am falschen Ende gespart. Auf jeden Fall sind die Polster merklich getragen, er saß zuletzt lockerer auf dem Kopf und hat damit auch von oben auf die Brille gedrückt. Zudem ist er mir vor Kurzem in einer Pause auch vom Motorrad gefallen. Nicht das erste Mal. Leider. Alles in allem also genügend Gründe für einen Wechsel.

Doch was für einen Helm soll ich nehmen? Wieder einen Klapphelm? Oder doch Integral? Auf der Harley bin ich eigentlich gerne mit einem Jethelm gefahren. Also Jethelm? Ein Jethelm sicherlich nicht mehr. Zu oft bin ich auch bei schlechterem oder kälterem Wetter unterwegs. Also Integral oder Klapphelm. Schuberth eher nicht mehr, wegen der Passform mit der Brille.
Ein Rundgang bei Louis zur Inspiration war ernüchternd: Entweder schrille Farbkombinationen oder exorbitante Preise lassen die Mehrzahl der Helme ausscheiden. Ein paar konnte ich probieren, aber leider stimmt die Passform nicht. Schade.
Nächster Versuch, diesmal bei Polo. Und siehe da: der erste Griff ins Regal ist es: ein preislich attraktiver Klapphelm, in modernem schlichten Grau. Und er sitzt auf Anhieb wie angegossen. Noch ein weiterer Vorteil: der Helm hat auch die Zulassung als Jethelm, wenn das Kinnteil nach hinten geklappt ist. Dazu lässt es sich um 180° nach hinten klappen.
Zudem ist der Helm bereits mit Pinlock-Visier ausgestattet und auch die für Frankreich notwendigen Reflektoraufkleber waren dabei.

Doch welcher Helm ist es nun geworden? Es wurde der LS2 Valiant, wie hier beschrieben:

Mit den Negativpunkten im Test kann ich gut leben. Die ersten Ausfahrten haben auch keine negativen Punkte gezeigt. Von der Lautstärke vergleichbar zum Schuberth, gefühlt etwas leiser. Die Mechanik des Kinnteils funktioniert leichtgängiger als beim Schuberth, rastet auch leichter ein. Die Polster sitzen strammer, aber nicht zu eng. Und auch die Möglichkeit als Jethelm ist im Stadtverkehr klasse. Einzig die Anbringung des Kommunikationssystems war etwas fummeliger. Hier sind die Aussparungen weniger groß ausgefallen als beim Schuberth. Der Einbau hat aber trotzdem funktioniert.

Ich hoffe, die Begeisterung hält an und ich werde noch länger Spaß an diesem Helm haben.

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