Kettenwachs nach 100 km
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Kettenwachs – erster Eindruck

Wie hier beschrieben, habe ich beim Rennrad auf Kettenwachs umgestellt. Nach den ersten Ausfahrten nun mein erster Eindruck:

Zuerst war ich etwas erschrocken über die laute und nicht sauber schaltende Kette. Ich hatte die Ursache zunächst beim Wachs und einer nicht ausreichend geschmierten Kette vermutet. Als die Probleme während der Fahrt jedoch zunahmen, schaute ich genauer nach und fand die Ursache: Die Schaltung musste neu eingestellt werden. Vermutlich war sie durch den Wechsel des Ritzelpakets und der Kette nicht mehr korrekt ausgerichtet. Das konnte ich unterwegs beheben, und danach war eine bessere Beurteilung der gewachsten Kette möglich.

Mein erster Eindruck: eine neue Kette eben. Kein Unterschied zu einer frisch geölten Kette, also kein Grund zur Euphorie. Aber sie läuft gut und ruhig. Einen großen Unterschied hatte ich auch nicht erwartet.

Ich bin sehr positiv überrascht von der Sauberkeit der Kette. Selbst nach fast 100 Kilometern bleibt sie sauber – genau das ist der große Vorteil von Wachs. Dieser Vorteil war auch der Hauptgrund für die Umstellung, und genau das hatte ich erwartet. Im Beitragsbild ist die Kette nach den genannten 100 Kilometern zu sehen.

In der Handhabung muss ich mich umstellen. Das Nachwachsen erfordert mehr Präzision als das Nachölen. Damit meine ich, dass jede einzelne Rolle oder jedes Kettenglied gezielt behandelt werden muss, anstatt das Öl einfach während des Laufens aufzutragen. Außerdem muss ich den Zeitpunkt anpassen: Statt kurz vor Fahrtbeginn, sollte es direkt nach der Fahrt erfolgen. Machbar.

Das Fazit also in Kürze: es gibt keine Verschlechterung. Es gibt aber auch keinen Turbo. Die Sauberkeit ist aber auf jeden Fall eine Verbesserung.


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