mit Schwalbe Skinwall
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Schwalbe Pro One – erster Eindruck

Wie letzte Woche im Beitrag „Jetzt wird gewechselt“ bereits angekündigt, stand der Wechsel von Conti GrandPrix auf Schwalbe Pro One an.
Leser, die mich kennen, wissen, dass Abwarten nicht meine Stärke ist. Also die Hitzewelle genutzt, mich in den kühlen Keller begeben und die Reifen gewechselt.

Der erste Eindruck beim Einbau:
die Reifen gehen etwas leichter auf die Felge als die Continental. Schlecht ist die Beschriftung mit der Angabe der Laufrichtung. Lange habe ich auf der Flanke gesucht. Ohne Ergebnis. Nur per Zufall bei bestimmtem Lichteinfall sehe ich dann kleine, besser kleinste, Buchstaben am Rand der Lauffläche. Größenangaben und siehe da, auch ein Pfeil mit Laufrichtung. Das könnte auch größer sein oder in einer Beschreibung (ja, die habe ich auch angeschaut) darauf hingewiesen werden.
Um die Reifen in die Felgenflanke zu drücken, musste ich tatsächlich meinen Schwalbe Tire-Booster bemühen. Den Conti konnte ich mit der Handpumpe in die Felge bekommen.
Gemäß der Angabe von Schwalbe habe ich nun auch Schwalbe Dichtmilch „Doc Blue“ verwendet.

Gestern dann die erste Ausfahrt, eine 36-Kilometer-Runde. Den Luftdruck habe ich, wie bei den Conti, auf 6 bar eingestellt. Erster Eindruck: bessere Dämpfung, leicht kippeliger in den Kurven.

Das Gefühl der Kippeligkeit in den Kurven hat sich mit der Zeit gegeben. War vermutlich der Tatsache geschuldet, dass zwei neue Reifen drauf sind. Gegen Ende der Runde kam ich gut klar mit den Reifen und hatte Vertrauen aufgebaut. Sehe daher keine Nachteile gegenüber den Conti.

Das Gefühl der stärkeren Dämpfung ist geblieben. Und ich finde es gut. Die Reifen machen einen komfortableren Eindruck. Und es geht nicht zu Lasten von Geschwindigkeit. Daher hier eine klare Verbesserung.

Jetzt müssen sich die Reifen nur noch in der Laufleistung und im Pannenschutz bewähren, dann war der Wechsel ein Erfolg.

Optisch finde ich den Wechsel gut. Die transparente Reifenflanke gibt dem Rad einen neuen Look, siehe Vergleichsbilder:


Aber das ist Geschmacksache.

Bei der Gelegenheit (auch um die Zeit im kühlen Keller zu verlängern) habe ich gleich noch ein paar Gewinde geschmiert, um Knarzen vorzubeugen: Pedale, Achsen. Auch die Brems-/Schalthebel habe ich um ein paar Grad nach innen gedreht. Hatte auf der Ausfahrt aber keinen großen Unterschied bemerkt. Ich probiere es noch ein wenig aus.


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