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Not-OP, oder: das ging schneller als gedacht

Im Beitrag letzte Woche („Es gibt noch zu tun“) hatte ich bereits über die Bremsen am Mountainbike geschrieben. Am Freitag dann auf einer kurzen Ausfahrt mit dem Mountainbike war es, als ob das Rad nach einer Inspektion und dem Wechsel scheinbar schreien würde.

Neben einem Dichtmilchmassaker unterwegs haben auch die Bremsen nach Inspektion gerufen. Aber der Reihe nach:

Schon beim ersten Hang ist mir aufgefallen, dass die vordere Bremse wenig Bremskraft entwickelt. Normalerweise reicht die vordere Bremse, um einen Überschlag zu provozieren, Jetzt bekam ich das Rad nur mit zusätzlicher Unterstützung der hinteren Bremse zum stehen. Ungewöhnlich und beängstigend.

Im weiteren Verlauf der Tour merkte ich wieder ein Spritzen gegen die Beine. Ein Blick nach unten hat ausgereicht: das Rad, meine Beine über und über mit Dichtmilch bespritzt. Gut, sie hat gewirkt und ich konnte ohne anzuhalten weiterfahren. Aber trotzdem wieder diese Sauerei, Und da es nun bereits des Öfteren in letzter Zeit passiert ist es für mich ein klares Zeichen, den Hinterreifen zu wechseln. Wird die kommenden Tage geschehen.

Was aber keinen Aufschub zulässt ist die vordere Bremse. Also am Samstag erstmal Bremsflüssigkeit besorgt (SRAM benötigt DOT 5.1). Und am Nachmittag dann die Bremsflüssigkeit vorne wie hinten gewechselt. Ein deutlicher Unterschied war in der Farbe zu sehen zwischen alter und neuer Flüssigkeit. Und jetzt ist auch wieder ein Druckpunkt da.
Lerneffekt: ich muss die Bremsflüssigkeit beim Mountainbike öfter wechseln. Bin ich von Shimano nicht gewohnt. Muss ich mir bei SRAM aber wohl angewöhnen. Die alte Flüssigkeit hatte wohl offenbar Luft oder Wasser gezogen.
Die Bremsbeläge habe ich, wo notwendig, auch gleich mit gewechselt..

Damit ist also bereits ein Teil der Inspektionsarbeiten erledigt. Ich werde berichten, wie es weitergeht.


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