Oakley ARO7 Road
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Neuer Rennradhelm

Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, war ich auf der Suche nach einem neuen Helm für die Rennradtouren. Ich bin fündig geworden. Gekauft habe ich nun den Oakley ARO7 Road.
Details dazu hier auf der Herstellerhomepage: Oakley Aro7 Road – Matte Black/Prizm Road | Oakley® DE

Gleich vorab: nein, ich habe natürlich keine 320,-€ dafür bezahlt. Das wäre mir kein Radhelm wert.

Nun aber zum Helm. Warum fiel meine Wahl auf diesen Helm?
Zum einen gefällt mir die Form. Mal etwas anderes als immer die gerippten Formen. Der Hauptgrund aber: das abnehmbare Visier.

Für mich als Brillenträger sind Sportsonnenbrillen immer irgendwie ein schlechter Kompromiss. Ja, ich habe eine mit Korrektureinsatz. Trotzdem ist der große Nachteil: ich kann diese dann während der Fahrt nicht absetzen. Auch wenn die Sonne verschwindet oder dunkle Wolken aufziehen, muss ich weiterhin mit Sonnenbrille fahren. Oder umgekehrt: ich fahre ohne Sportsonnenbrille los (mit normaler Brille) und hätte dann eine Sonnenbrille benötigt. Alles immer irgendwie ein Kompromiss.
Kleiner negativer Nebeneffekt: die Korrektur der Sportsonnenbrille ist leicht anders als die meiner normalen Brille. Immer eine kurze Umgewöhnung.

Genau gegen diese zwei Kritikpunkte verspreche ich mir nun Abhilfe durch diesen Helm mit Visier. Dieses kann ich nun vor meine normale Brille am Helm anbringen. Oder eben, sofern notwendig, abnehmen und oben am Helm befestigen/aufbewahren. Gibt mir also mehr Möglichkeiten, den Lichtbedingungen zu begegnen.

Nun aber zum neuen Helm an sich:

  • die ganze Verpackung und Aufmachung ist sehr wertig gemacht, für mich schon fast einen Tick übertrieben. Der Helm kommt quasi 3-fach geschützt: im Helmbeutel in einer „Hutschachtel“ in einem Karton. Mit „Hutschachtel“ meine ich eine extra enthaltene Aufbewahrungsbox, siehe Fotos unten. Sicherlich hilfreich beim Transport. Aber mal ehrlich: braucht es das? Mir hat bislang immer ein Helmbeutel genügt.
    Für die Aufbewahrung des Visiers aber ist die feste Box klar von Vorteil.
  • das Stirnpolster ist separat geliefert und muss gegen eine angebrachte „Gummilippe“ getauscht werden. Warum? Vermutlich wegen der Hygiene beim Anprobieren. So bleibt das Polster letztlich dem finalen Endkunden. Kann ich mir nur so erklären. Eine Erläuterung dazu in der Bedienungsanleitung gibt es nicht.
  • Der Helm und das Visier machen einen sehr guten, sehr wertigen Eindruck. Kein billiger Kunststoff, sehr angenehme Haptik.
    Auch die Verarbeitung ist sehr wertig.
  • Die Befestigung des Visiers klappt hervorragend, sowohl vor der Brille als auch oben am Helm. Die Magnete halten es sehr gut.
  • Die Einstellung der Riemen ist etwas anders gelöst, als ich es von anderen Herstellern gewohnt bin. Das Dreieck unter den Ohren ist bei anderen Herstellern ein Riemen, der bis zum Verschluss durchgeht. Bei diesem Helm handelt es sich um zwei Riemen: einmal der Kinnriemen, der am Dreieck befestigt ist, und einmal ein Riemen, der die LAge des Dreiecks in der horizontalen, also vor oder zurück, festlegt. Eine Möglichkeit, das Dreieck in der Höhe zu verstellen, habe ich nicht gefunden.
    Es passt aber trotzdem sehr gut.

Hie nun Bilder vom „Unboxing“. Wobei ich eigentlich nur Helm und Aufbewahrung zeigen möchte:

Jetzt freue ich mich auf den ersten Test des Helms draußen. Ich hoffe, es kann bald losgehen.


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