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Die Luft ist raus – Motivationsloch

Eigentlich der Klassiker: Man fiebert monatelang auf die eine große Tour hin, schrubbt Tausende Kilometer und genießt das reine Biker-Glück. Doch kaum ist man zurück, passiert es: Die Luft ist raus.
Seit der Gardasee-Tour steht die Maschine mehr unter dem Carport, als mir lieb ist. Wenn das Wetter passt, findet der Kopf plötzlich Ausreden: Zu heiß, lieber radeln, ….

Kleines Lebenszeichen am Wochenende

Letztes Wochenende habe ich mich dann doch überwunden. Keine große Planung, einfach Helm auf und ab auf eine kleine Runde durch die Umgebung Richtung Remstal. Und was soll ich sagen? Es hat Spaß gemacht. Die Hausstrecken zu räubern und den Kopf freizubekommen, tut einfach gut. Das Grinsen war wieder da.

Die große Motivation fehlt trotzdem

Als das Bike wieder knisternd unter dem Carport stand, war mir klar: Das Feuer brennt gerade auf Sparflamme.
Nach so vielen intensiven Kilometern im Frühsommer braucht der Kopf manchmal eine Pause. Die gewohnte Runde wirkt nach dem riesigen Abenteuer einfach etwas unspektakulär.

Mein Fazit: Keinen Stress machen! Biken ist ein Hobby, kein Pflichtprogramm. Ich lasse die Maschine jetzt ohne schlechtes Gewissen stehen. Der Hunger auf die nächste richtige Tour kommt von ganz allein wieder – spätestens, wenn die Luft im Herbst wieder knackig wird.


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