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Der Urlaub ist leider vorbei

Die letzten Wochen war ich wieder im Urlaub und hatte meine Räder dabei. Es ging wie in den letzten Jahren nach Südfrankreich. Daher hatte ich die Möglichkeit, meine Leistung auf den gleichen Strecken mit denen des Vorjahres zu vergleichen.

Ergebnis: leichte Verbesserungen, neue persönliche Rekorde auf den gleichen Segmenten. Leider nicht auf allen Strecken. Ein persönlicher Rekord aus dem letzen Jahr auf einem längeren Anstieg blieb bestehen. Alles in allem aber bin ich zufrieden mit mir. Knapp unter 400 km in einem gemeinsamen „Erholungsurlaub“ ist gut. Nicht vergleichbar zu einem rein geplanten Radurlaub, aber das solle es ja auch nicht werden.

Die Landschaften dort sind einfach toll. Ich genieße es, schnell aus den Ortschaften raus zu sein und die Landstraßen nutzen zu können. Und nicht einmal hatte ich das Gefühl, gefährlich überholt worden zu sein. Es geht entspannter zu auf den Straßen. Mag an der Urlaubsgegend liegen und will ich nicht pauschalisieren. Mit beigetragen hat dazu sicher auch das von mir verwendete Radar-Rücklicht. Ich wusste rechtzeitig über sich nähernde Fahrzeuge Bescheid und konnte mich darauf einstellen.
Auf dem doch etwas gröberen französischen Asphalt haben sich auch die jetzt verwendeten Schwalbe-Reifen auf dem Rennrad positiv bemerkbar gemacht. Auch dort ein viel besseres Fahrgefühl als die im Vergleich harten Conti GP5000.

Womit ich mich immer wieder schwer tue in Frankreich ist das Mountainbike. Der Grund leigt einfach darin, dass ich keine passenden Strecken finde. Sobald ich von einem asphaltierten Weg abbiege möchte, prangt irgendwo immer ein Verbotsschild wegen Privatbesitz. Kein Waldweg, kein Feldweg auf den man einfach so abbiegen könnte. Mache ich etwas falsch?
Dazu kommen noch die Einschränkungen wegen Waldbrandgefahren. Das ist klar einzusehen. Meine Erkenntnis daher, sollte ich nochmal dorthin gehen: das MTB bleibt zuhause, ich konzentriere mich auf das Rennrad.

Technische Probleme mit den Rädern blieben im Urlaub aus. Hier scheint sich die Vorbereitung ausgezahlt zu haben.

Nun also wieder zurück in Stuttgart. Jetzt Konzentration auf den Rest der Radsaison und konsequent dranbleiben. Wohl auch wieder etliche Kilometer auf der Rolle. Dazu habe ich verscuht, eine kleine Teilstrecke im Urlaub zu filmen und auf Rouvy verfügbar zu machen. Mal sehen, ob es klappt. Dann kann ich auch im kalten Herbst und Winter weiter in Frankreich fahren.


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